Fechtwörterbuch

Sie haben einen Begriff vom Fechten, den Sie nicht genau kennen oder der Ihnen unklar ist? Dann schlagen Sie den Begriff einfach in unserem Fechtwörterbuch nach!

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Gefecht
Wettkampf zweier Fechter gegeneinander innerhalb einer Runde oder in einem Direktausscheid bei einer begrenzten Kampfzeit. In Rundengefechten wird bei Schülern auf vier Treffer und ab B-Jugend auf fünf Treffer gefochten. Bei Direktausscheiden, die in der Regel nach einer oder mehreren Einordnungsrunden durchgeführt werden, gehen die Gefechte in der B-Jugend bis 10 Treffer und in der Altersklasse A-Jugend aufwärts bis zu den Aktiven auf 15 Treffer.

Gefechtslinie
Die Gefechtslinie ist eine gedachte Linie, auf der sich ein in Fechtstellung stehenden Fechter auf der Fechtbahn vor- bzw. rückwärts bewegt. Beide Fersen des Fechters stehen dabei auf der Gefechtslinie.

Gegenangriff / Konteraktion
Als Gegenangriff bezeichnet man offensive Aktionen bzw. Angriffe in die Vorbereitung des gegnerischen Angriffes oder auch in einen schon begonnenen zusammengesetzten gegnerischen Angriff hinein.

Gesten
Zur Unterstützung der Anweisungen hat der Obmann bestimmte Gesten (Handzeichen) anzuwenden.

Gleitstoß
siehe: Filo

Glocke
Die Glocke befindet sich zwischen Griff und Klinge der Fechtwaffe und dient dem Schutz der Hand und des Unterarmes. Insbesondere beim Degen und beim Säbel hat die Glocke aufgrund der spezifischen Trefffläche eine besondere Abwehrfunktion und ist deshalb im Vergleich zur Florettglocke größer.

Grundstellung
Ausgangsstellung für die Fechtstellung in jedem Gefecht oder jeder Beinarbeit. Beide Füße stehen mit den Fersen in einem rechten Winkel aneinander. Das Ausfallbein führt in Richtung Gegner oder Trainer. Die linke Schulter (beim Linkshänder die rechte Schulter) wird wie bei der Fechtstellung nach hinten gedreht. Zu Beginn eines jeden Gefechtes führen die Fechter in der Grundstellung den Fechtgruß aus.