Damendegenmannschaft entscheidet Krimi für sich – Herren unglücklich ausgeschieden

In der vergangenen Woche starteten die Paderborner Fechter mit der erste Runde des Deutschlandpokals in die neue Wettkampfsaison.
Das Losglück war dieses Mal nicht auf der Seite der Paderborner und so mussten die Damen auswärts in Braunschweig antreten und die Herren waren in Bielefeld gefordert. Besonders umkämpft war das Gefecht der Paderbornerinnen in Braunschweig. Nach einem sehr intensiven Beginn lagen die Paderbornerinnen Iris Lettmann, Elisabeth Tophinke und Lotte Roggel gegen die Damen des MTV Braunschweig früh fünf Punkte zurück. Im zweiten Drittel drohte das Gefecht den Paderbornerinnen dann völlig zu entgleiten. Nach einem taktischen Wechsel der Braunschweigerinnen und einer mit einem Materialfehler verbundenen Strafe gegen Paderborn, sah sich Lotte Roggel kurz vor Schluss einem Rückstand von 9 Punkten gegenüber. Roggel bewies besondere Nervenstärke und konnte die Paderborner wieder auf 3 Punkte herankämpfen. Mit diesem Ergebnis stieg die Schlussfechterin, Iris Lettmann, ein. Innerhalb der letzten zehn Sekunden der regulären Zeit gelang ihr der Ausgleichstreffer. Im anschließenden Sudden Death spielte Lettmann ihre ganze Erfahrung und Technik aus und krönte die starke Aufholjagd der Paderbornerinnen mit einem denkbar knappen aber verdienten Sieg von 44 zu 43 Punkten. Die Herren des TV Paderborn schieden bereits vergangenen Dienstag gegen die Fechter der Bielefelder FSG aus. Max Brinkhoff, Marius Röder und Thilo Voß mussten sich den formstärkeren OWL-Rivalen am Ende deutlich, mit 37 zu 45 Treffern geschlagen geben. Damit qualifizieren sich nur die Paderborner Damen für die zweite Runde des Deutschlandpokals.

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